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Februar Impuls - Ich vertraue meiner inneren Stärke

  • Autorenbild: Noemie Sofie
    Noemie Sofie
  • 3. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Urdhva Dhanurasana in der Sahara

Die ersten Wochen des neuen Jahres liegen bereits hinter uns – und vielleicht sind manche Neujahrsvorsätze schon wieder leiser geworden oder im Alltag untergegangen. Und weisst du was? Das ist völlig okay.


Der Februar fühlt sich für mich wie ein Zwischenraum an.

Die Natur schläft noch, alles wirkt ruhig, zurückgezogen, fast still. Genau diese Qualität dürfen auch wir nutzen: um unser Fundament zu stärken, ohne Druck, ohne Eile. Denn ein gutes Jahr entsteht nicht durch Hast – sondern durch stabile Wurzeln.


Stabilität & Kraft – unser Monatsthema

Passend dazu widmen wir uns dem Wurzelchakra (Muladhara).

Es steht für Sicherheit, Vertrauen und Erdung. Für das Gefühl, getragen zu sein – im Körper und im Leben.


Affirmation des Monats:

„Ich vertraue meiner inneren Stärke.“


Für mich persönlich war dieser Jahresbeginn ein Moment des Innehaltens.

Ich habe mir bewusst Zeit genommen, um ein Vision Board für 2026 zu gestalten. Bilder, Worte, Gefühle – alles, was meine Wünsche und Ziele sichtbar macht. Nicht, um etwas zu erzwingen, sondern um meinem Unterbewusstsein eine Richtung zu geben.


Vielleicht kennst du das:

Wenn etwas visuell vor uns liegt, versteht unser Gehirn es anders. Bilder sprechen nicht nur den Verstand an, sondern wirken direkt auf unser Unterbewusstsein. Sie erinnern uns leise, aber stetig daran, wohin wir gehen möchten – selbst dann, wenn wir im Alltag nicht aktiv darüber nachdenken.


Eine weitere spielerische Idee ist eine Bingo-Karte für das Jahr:

kleine Wünsche, grosse Ziele, Qualitäten, die du leben möchtest. Jedes erfüllte Feld wird sichtbar – und schenkt Motivation, Freude und Vertrauen in den eigenen Weg.


Asana-Fokus im Februar


In diesem Monat laden uns die Haltungen dazu ein, Stabilität im Körper zu finden und Vertrauen in unsere innere Stärke aufzubauen. Nicht die äussere Form steht im Mittelpunkt, sondern das Gefühl von Erdung, Kraft und Getragen-Sein.


  • Utkatasana – der Stuhl

    Diese Haltung schenkt uns Standfestigkeit und Durchhaltevermögen.

    Stelle deine Füsse hüftbreit auf, verlagere das Gewicht bewusst in die Fersen und beuge die Knie, als würdest du dich auf einen Stuhl setzen. Aktiviere sanft deine Körpermitte, verlängere die Wirbelsäule und hebe die Arme.

    Spüre: Ich bin stabil. Ich halte mich.


  • Plank – das Brett

    Plank stärkt unseren gesamten Körper und unseren Fokus.

    Platziere Hände unter den Schultern, aktiviere Beine und Bauch, sodass dein Körper eine lange Linie bildet. Drücke aktiv in den Boden und atme ruhig weiter.

    Spüre: Meine Mitte trägt mich.


  • Brücke – Setu Bandha Sarvangasana

    Die Brücke verbindet Erdung mit sanfter Öffnung.

    Lege dich auf den Rücken, stelle die Füße hüftbreit auf und hebe mit der Einatmung das Becken. Die Füsse bleiben fest verwurzelt, die Knie stabil.

    Spüre: Ich öffne mich aus einer sicheren Basis heraus.


  • Urdhva Dhanurasana – das Rad (als Option)

    Das Rad ist eine kraftvolle Haltung, die Mut, Vertrauen und Stabilität vereint.

    Platziere Hände neben den Ohren, Füsse fest am Boden. Drücke bewusst über Füsse und Hände nach oben, aktiviere Beine und Gesäss. Bleibe so hoch, wie es sich stabil und sicher anfühlt.

    Spüre: Meine Kraft trägt mich.

Wichtig: Das Rad ist immer eine Einladung, keine Pflicht. Auch hier gilt – weniger Tiefe, mehr Vertrauen.


Nimm dir Zeit, die Wirkung der Haltungen nachzuspüren. Vielleicht bemerkst du, dass Stabilität nicht hart sein muss – sondern ruhig, klar und kraftvoll zugleich.


Impuls für deinen Alltag

Vielleicht nimmst du dir diesen Monat einen Moment Zeit und fragst dich:

Was gibt mir Sicherheit?

Was darf mein Fundament stärken – körperlich, mental, emotional?


Manchmal beginnt Veränderung ganz leise.


Ich freue mich, diesen Februar gemeinsam mit dir zu nutzen – um Wurzeln zu schlagen und Kraft aufzubauen. Für jetzt. Und für alles, was noch kommen darf.


Von Herzen

Noemie Sofie 


P.S.: Wenn du magst, erzähl mir gerne von deinem Vision Board oder deiner Bingo-Idee – ich liebe es, diese Prozesse zu teilen.

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Noemie Sofie Yoga 

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